Als die 77-jährige Sächsin stirbt, hinterlässt sie eine besondere Überraschung für das Tierheim. Eine wahre Tierfreundin!

 

 

Die 77-jährige Gerda aus dem sächsischen Gera ist eine große Tierfreundin. Über Jahre hinweg nimmt sie alte Katzen aus dem örtlichen Tierheim auf, die sonst keiner möchte. Außerdem spendiert sie dem Heim ein nigelnagelneues Fahrzeug zum Tiertransport. Im Mai diesen Jahres erfährt die Leiterin des Tierheims, Bärbel Zimmer, dann die traurigen Nachrichten: Die großherzige Gönnerin des Heims verstirbt im Krankenhaus.

 

Aber Gerda sorgt sich auch über ihr Ableben hinaus um ihre geliebten Tiere: „Wir erfuhren, dass Oma Gerda den Förderverein des Tierheims per Testament zum Alleinerben gemacht hatte“, freut sich die Heimchefin. Die 80.000 Euro Nachlass der alten Dame kommen nun all den Vierbeinern zugute.

Da das Tierheim in Gera vor einigen Jahren schwere Hochwasserschäden erlitten hat, wird das Geld nun für einen Neubau verwendet, in dem den Tieren mehr Auslauf geboten wird. Bärbel Zimmer ist sich sicher, dass das genau im Sinne der 77-Jährigen gewesen wäre: „Oma Gerda hätte sich gewünscht, dass die Tiere sich richtig wohl bei uns fühlen, bis sie ein neues Zuhause finden.“

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