Ein unerwartetes Flirren über einem der sensibelsten Militärgelände Deutschlands entfacht Fragen nach Sicherheit, Technik – und möglichen Spionen.
Ein ruhiger Freitag, plötzlich Alarm

Am 1. Dezember 2025, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, herrschte in der brandenburgischen Annaburger Heide Routinebetrieb. Soldaten testeten gerade die Überwachungssysteme des neu errichteten Raketenabwehrkomplexes Arrow 3, dessen feierliche Einweihung zwei Tage später stattfinden sollte. Plötzlich meldeten die Sensoren drei unidentifizierte Flugobjekte in exakt 100 Metern Höhe – eindeutig zu niedrig für zivile Luftfahrt, eindeutig zu hoch für zufällige Vögel.
Binnen Sekunden stieg die Spannung: Wer wagte es, über Deutschlands modernstem Raketenschirm zu kreisen? Und was wollten diese Drohnen sehen? Die Antwort darauf sollte erst viel später greifbar werden – lassen Sie uns zunächst den Blick auf die bedrohlichen Schatten lenken, die am Himmel auftauchten.
Weiter geht’s mit den mysteriösen Fluggeräten selbst…