Ein provokanter Satz des ehemaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew sorgt seit gestern für heftige Diskussionen in Berlin – und lässt die Spannung zwischen Deutschland und Russland spürbar steigen.
Ein Satz, der Berlin erschüttert

Mit einem einzigen Interview-Satz zündete Medwedew die Lunte: Er könne sich „Entführungsaktionen nach venezolanischem Vorbild“ auch gegen Bundeskanzler Friedrich Merz vorstellen. Die Bemerkung fiel in einem Gespräch mit der staatlichen Nachrichtenagentur Tass und verbreitete sich rasend schnell in sozialen Netzwerken und Nachrichtenkanälen.
Während deutsch-russische Beziehungen ohnehin auf Tiefstand sind, traf die Drohung mitten ins politische Zentrum Berlins. Beobachter sprechen von einem „kalkulierten Tabubruch“, der Moskaus Härte demonstrieren soll.
Lassen Sie uns nun einen Blick darauf werfen, warum Medwedew überhaupt zu solchen Worten greift.