Mögliche Konsequenzen – und was jetzt auf dem Spiel steht

Diplomaten warnen, der Vorfall könne anstehende Verhandlungen über humanitäre Korridore in der Ostukraine erschweren. Bereits geplante „Track-II“-Gespräche wurden laut Insiderkreisen auf Eis gelegt. Business-Verbände fürchten neue Sanktionen, die Exporte in den Energiesektor betreffen könnten.
Gleichzeitig gewinnt die Debatte über mehr europäische Resilienz an Fahrt: Frankreichs Außenministerin drängt auf eine gemeinsame EU-Antwort, Polen fordert sogar Reisebeschränkungen für Medwedew. Wie weit Berlin mitzieht, hängt vom Kremls nächstem Schritt ab – und der könnte schneller kommen, als vielen lieb ist.
Weiter beobachten wir, ob aus Worten Taten werden – und welche Bühne Medwedew als Nächstes sucht.