Der Sommer brennt, die Schweißperlen tropfen – doch bleibt das drückende Gefühl in der Wohnung wirklich draußen, wenn man einfach die Fenster verriegelt? Oder macht genau das die vier Wände erst zum Backofen? Die ultimative Antwort lauert nicht in der Einleitung, sondern erst am Ende – bis dahin führen wir Sie durch Mythen, Halbwahrheiten und die neuesten Expertentipps.
Die große Sommerfrage

Kaum klettert das Thermometer über die 30-Grad-Marke, spaltet sich die Republik in zwei Lager: Die einen reißen alle Fenster auf, um „frische“ Luft hereinzulassen, die anderen verrammeln konsequent jede Öffnung. Beide Seiten schwören, dass ihr Ritual die Wohnung am besten kühlt – und beide irren sich dabei teilweise gewaltig.
Besonders tückisch: Die Außenluft fühlt sich im Zug oft angenehm an, doch kommt sie mitten am Tag meist wärmer herein, als es drinnen ohnehin schon ist. So wandert stehende Hitze von draußen ungehindert über das Glas direkt ins Zimmer und speichert sich im Mobiliar – ein Effekt, der erst am Abend spürbar wird, wenn es eigentlich endlich abkühlen sollte.