Das Finanzministerium ringt um jede Milliarde – doch ein Detail des neuen Sparpakets hält Berlin seit Tagen in Atem. Welche ganz alltägliche Sünde uns ab 2028 teurer kommt, verrät die Regierung bislang nur hinter verschlossenen Türen.
Ein Haushalt, der nach Antworten sucht

Die Lücke im Bundesetat für 2027 ist größer als gedacht, während gleichzeitig die gesetzlichen Krankenkassen Alarm schlagen. In den Ministerien kursieren dichte Papiere, die von „nachhaltigen Eigenmitteln“ sprechen – ein Signal, dass der Staat neue Einnahmequellen auftut.
Noch ist offiziell kaum mehr als ein Schlagwort öffentlich: Konsolidierung. Dahinter stecken aber bereits präzise Kalkulationen, die von mehreren Hundert Millionen Euro Mehreinnahmen pro Jahr ausgehen und das Defizit der GKV drücken sollen.