Was genau geplant ist – und wer tatsächlich zur Kasse gebeten wird

Nach aktuellem Stand soll die Abgabe zum 1. Januar 2028 starten. Vorgesehen ist ein Stufenmodell, das den Zuckergehalt pro 100 Milliliter besteuert: je süßer, desto teurer. Hersteller sollen die Abgabe abführen, dürfen sie aber an Handel und schließlich an die Kunden weiterreichen.
Das Finanzministerium rechnet mit rund 450 bis 500 Millionen Euro jährlich, die vollständig in den Gesundheitsfonds fließen. Ein Teil davon soll ab 2029 sogar zweckgebunden Präventionsprogramme finanzieren – ein Argument, das Kritiker in den eigenen Reihen besänftigen könnte.