In den ersten Morgenstunden zieht ein riesiger dunkler Umriss vor dem hellen Ostseehimmel alle Blicke auf sich – ein Blick, der bald Millionen in Atem halten soll.
Ein gigantischer Schatten vor Timmendorfer Strand

Als Bewohner und Urlauber Anfang März neugierig an den Strand strömen, bemerken sie den Buckelwal, der träge auf einer Sandbank liegt. Die Bilder des tonnenschweren Meeresgiganten gehen sofort viral und die Region verwandelt sich in ein provisorisches „Wal-Camp“, in dem Helfer, Schaulustige und Medien dicht an dicht stehen.
Bald darauf geben Biologen dem sichtbar geschwächten Tier einen Namen: „Timmy“. Zwischen Selfies und ersten Live-Schalten wird die Anspannung spürbar, denn jedem ist klar: Hier liegt ein Wesen, das allein nicht mehr ins offene Meer findet.
Weiter geht es mit schweren Maschinen, mutigen Helden – und einem ersten Funken Hoffnung.