Die Schockwellen dieser Enthüllung ziehen sich von Berlin bis Moskau: Ein exklusives Netzwerk rund um Dmitri Medwedew soll nach Recherchen gleich mehrere deutsche Politiker ins Visier genommen haben – mit dem Ziel, CDU-Chef Friedrich Merz innenpolitisch zu schwächen. Zugleich gerät neben der AfD nun auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in den Fokus.
Einladung aus Moskau – Strippenzieher im Schatten

Hinter verschlossenen Türen wurden AfD-Abgeordnete schon im Vorjahr zu einer Konferenz nach Sotschi gelockt. Federführend war laut Sicherheitsexperten ein Kreml-nahes „Voice of Europe“-Netzwerk, das gezielt Kontakte herstellte und die Reise inklusive Begegnungen mit Dmitri Medwedew einfädelte.
In diesem Jahr sollte das Drehbuch wiederholt werden. Doch nachdem Medienberichte auftauchten, dementierten AfD-Spitzen eilig ein geplantes Treffen mit Medwedew. Der plötzliche Rückzug deutet darauf hin, dass der eigentliche Regisseur in Moskau sitzt – und seine Fäden längst anderswo hin ausstreckt.
Weiter geht’s mit Medwedews neuer Rolle im Informationskrieg …