Influenza-Subklade K – die „Super-Grippe“

Die Wissenschaft spricht von H3N2-Subklade K, Boulevardmedien von „Super-Grippe“. Das Virus ist nicht gefährlicher, aber ansteckender: In Stichproben enthielten neun von elf Proben genau diese Variante. Über 40 Prozent aller Atemwegsinfektionen gehen inzwischen darauf zurück.
Ihr Trick: Gewöhnliche Antikörper erkennt sie kaum, weshalb sich auch Geimpfte nicht auf einen 100-prozentigen Schutz verlassen dürfen. Das sorgt für rasante Übertragungsraten – und für Schlagzeilen, die das Land in Atem halten.
Tragischer Beleg dafür sind erste Todesmeldungen, die nun eintreffen.