Ein dramatischer Weckruf erschüttert Europas sicherheitspolitische Debatte: Ein ranghoher Bundeswehr-General warnt, dass Russland die NATO theoretisch schon „morgen“ angreifen könne. Was genau bedeutet das – und wie real ist die Gefahr?
Alarmstufe Rot in Berlin
Die klaren Worte des deutschen Drei-Sterne-Generals sorgen im Regierungsviertel für spürbare Nervosität. Russlands Streitkräfte seien trotz des andauernden Ukraine-Kriegs zu einem begrenzten Schlag gegen NATO-Gebiet fähig, warnt er – und bezeichnet dieses Szenario als „im Rahmen des Möglichen“. Schon die Formulierung „morgen“ lässt die Alarmglocken schrillen, denn sie verschiebt die Bedrohung vom Abstrakten ins Unmittelbare.
Gleichzeitig betont der Befehlshaber, dass es vor allem auf die Abschreckungs- und Reaktionsfähigkeit des Bündnisses ankommt. Die Lage sei kein Grund zur Panik, aber ein Auftrag, jede Lücke zu schließen. — Lassen Sie uns deshalb als Nächstes einen Blick auf Moskaus tatsächliche Möglichkeiten werfen.