Jetzt ist es offiziell: **Kodi** geht erneut in die Insolvenz

Am 14. Juli 2026 stellte Kodi beim Amtsgericht Halle/Saale einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Laut Unternehmensangaben werden bis zu 50 der aktuell 150 Filialen geschlossen – jeder dritte Standort steht damit vor dem Aus. Betroffen sind vor allem Häuser in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen; insgesamt bangen mehrere hundert Beschäftigte um ihre Jobs.
Die Geschäftsleitung versichert, man wolle den Kern der Marke retten und den verbliebenen Läden eine Zukunft sichern. Ob das gelingt, hängt von harten Verhandlungen mit Vermieter:innen, Gläubiger:innen und Mitarbeitenden ab. Für Kund:innen bedeutet die Entscheidung vor allem eines: In vielen Städten wird ein vertrauter Anlaufpunkt für Haushalts- und Deko-Artikel bald verschwinden – ein weiteres Alarmzeichen für den taumelnden deutschen Einzelhandel.