Drohgebärden aus Teheran – und ein Blick in die Zukunft

Die iranische Führung reagierte in gewohnt scharfem Ton, warf Berlin „kolonialen Größenwahn“ vor und bestellte den deutschen Geschäftsträger ein. Gleichzeitig kappten die Behörden erneut das mobile Internet, um Bild- und Video-Uploads zu erschweren.
Dennoch sickerten erste Gesprächsangebote oppositioneller Exilgruppen Richtung Brüssel durch – sie wittern eine historische Chance auf internationale Rückendeckung. Ob Merz’ Worte tatsächlich das letzte Kapitel des Regimes eingeläutet haben, bleibt offen – doch die Uhr scheint schneller zu ticken denn je.
Damit endet unsere Reise: Die Welt hält den Atem an, während in Teheran und Berlin die nächste Entscheidung reift.