Die centgenaue Rechnung

Erst hier wurde klar, worum es wirklich ging: Ein Vater aus den Niederlanden hatte nach der Feier einen Zahlungslink in die WhatsApp-Gruppe gestellt – verbunden mit der Bitte, pro Gast exakt 1,83 Euro zu überweisen. Der Betrag decke, so seine penibel aufgeschlüsselte Liste, Sticker, Seifenblasen und Süßigkeiten in den überreichten Geschenktüten ab.
Die Forderung sorgte landesweit für Schlagzeilen. Während einige Eltern kleinlaut zahlten, lehnten andere empört ab – und der Vater löschte seine Nachricht schließlich wieder. Dennoch blieb die Diskussion bestehen: Darf man nachträglich Geld für Goodie-Bags verlangen, wenn die Einladung zuvor als rundum sorglos galt?