Markus Lanz erinnert an blutige Tatorte

Mit bebender Stimme rief Lanz Gewalttaten in Magdeburg, Dresden, Brokstedt und jüngst Hamburg in Erinnerung. Er schilderte den Mord an einem homosexuellen Paar und den tödlichen U-Bahn-Stoß in einer Detailtiefe, die das Studio förmlich erstarren ließ.
„Wir nuscheln das weg, weil es dem Klima schaden könnte?“, rief er und klopfte mit der Faust auf die Tischplatte. Seine bislang deutlichste Kritik: der Staat wirke „wahnsinnig schwach“, wenn einschlägig auffällige Täter folgenlos entlassen würden.
Doch hinter der Wut lag ein tieferer Konflikt, der nun bloßgelegt war …