Kabinett zeigt Gelassenheit – vorerst

Stellvertretender Regierungssprecher Sebastian Hille verurteilte die Drohung „auf das Schärfste“, erklärte aber, man werde die Sicherheitsstufe für den Kanzler nicht erhöhen. Die Schutzkonzepte des BKA „gehörten zu den besten der Welt“.
Insidern zufolge bleibt Merz’ Personenschutz derzeit auf Stufe Drei (von Fünf) – die gleiche Einstufung wie vor den Drohungen. Dennoch kursieren Pläne, den internationalen Reiseplan des Kanzlers diskret anzupassen. Ob das reicht, bezweifeln manche Sicherheitsexperten.
Doch Merz selbst zeigt sich unbeirrbar – und setzt ein Signal an Moskau.