Das erschütterte Viertel: Wie es in Lübeck weitergeht

Erst am frühen Morgen bestätigte die Einsatzleitung offiziell, worüber stundenlang nur gemunkelt wurde: Ein 32-jähriger Mieter erlag noch an der Einsatzstelle seinen schweren Verletzungen. Zwölf weitere Personen wurden verletzt, vier von ihnen befinden sich weiterhin in klinischer Behandlung.
Das betroffene Mehrfamilienhaus in der Breiten Straße im Zentrum von Lübeck, Schleswig-Holstein, bleibt unbewohnbar. Die Stadt hat ein nahegelegenes Hotel als Notunterkunft bereitgestellt, während Kriminaltechniker den Ort Zentimeter für Zentimeter vermessen. Eine Frage beschäftigt alle: Wie konnte eine einfache Kochflamme eine solche Katastrophe auslösen? Die Antwort – so hoffen Anwohner wie Ermittler – soll noch diese Woche Klarheit bringen.