Als die Schüsse fielen

Kurz nach 18 Uhr zerreißt das erste Knallen die Sommerluft. Ein Notruf geht ein, doch noch bevor Einsatzkräfte ankommen, greift das zweite Grauen um sich: Feuer. Augenzeugen berichten von Flammen, die gierig am Holzfassaden hochschlagen, während aus dem Hinterhof weitere Schüsse hallen.
Am Ende liegen acht Familienmitglieder tot – unter ihnen vier Kinder im Alter von sieben bis fünfzehn Jahren. Der mutmaßliche Täter erleidet eine selbst zugefügte Kopfwunde, wird zunächst lebend gefunden, stirbt jedoch wenig später. Die Ermittler kämpfen sich in der Nacht durch ein lichterloh brennendes Trümmerfeld; erst gegen ein Uhr morgens gilt der Brand als gelöscht.