Ein schwerer Spionageverdacht erschüttert Berlin: CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn fordert von der AfD eine lückenlose Aufklärung darüber, ob Abgeordnete mit parlamentarischen Anfragen sensible Informationen an Russland weitergeleitet haben.
Die neue Schwere der Vorwürfe

Der öffentliche Appell von Jens Spahn kam nicht zufällig: Seit Tagen kursieren Berichte, wonach AfD-Abgeordnete gezielt Auskünfte zur kritischen Infrastruktur anfordern. Spahn spricht vom „Verrat am Vaterland“ und mahnt Parteichefin Alice Weidel, „zweifelsfrei aufzudecken, welche Machenschaften es in ihrer Fraktion gibt“.
Politisch ist das ein Frontalangriff. Denn der Oppositionsführer benennt erstmals klar das mögliche Motiv – Spionage für den Kreml – und stellt damit die AfD in eine direkte Linie zu russischen Geheimdienstinteressen.
Lassen Sie uns nun betrachten, wer den Stein überhaupt ins Rollen gebracht hat.