Ein idyllischer Schulvormittag endet in einem Albtraum, als plötzlich Schüsse durch die Regale der kleinen Bibliothek von Tumbler Ridge Secondary School hallen. Innerhalb von Minuten sprechen Augenzeugen von blutüberströmten Schulbüchern, kreischenden Achtklässlern und panischen Funksprüchen der Royal Canadian Mounted Police.
Erste Schüsse brechen das Schweigen
Die Bibliothek galt als sicherer Rückzugsort für die 400 Schülerinnen und Schüler des abgelegenen Ortes in British Columbia, doch am 10. Februar 2026 zerschnitt das Knattern eines halbautomatischen Gewehrs die Ruhe. Fünf Kinder zwischen zwölf und 13 Jahren und ihre 39-jährige Lehrerin fallen noch zwischen den Bücherregalen.
Während Rauchschwaden vom abgefeuerten Schießpulver aufsteigen, werfen sich Dutzende Kinder auf den Boden – viele begreifen erst später, dass dies der Beginn des tödlichsten Schulmassakers in Kanada seit 1989 ist. Weiteres Grauen wartet jenseits der Klassenzimmer …