Schulen abgeriegelt – Krisenhilfe angekündigt

Während die Einsatzkräfte die Brinellskolan durchsuchten, wurden weitere Einrichtungen in Fagersta vorsorglich abgeriegelt.
Die Gemeinde forderte Schülerinnen und Schüler auf, in den Gebäuden zu bleiben. Auch mehrere andere Schulen und Einrichtungen der Stadt waren von den Sicherheitsmaßnahmen betroffen.
Nach Einschätzung der Polizei bestand zu diesem Zeitpunkt keine unmittelbare Gefahr mehr für die Öffentlichkeit.
Polizeisprecher Pelle Vamstad bestätigte gegenüber „Expressen“ zunächst lediglich den laufenden Einsatz: „Ich kann lediglich bestätigen, dass bei uns vor Ort ein Einsatz läuft“.
Die Behörden arbeiteten anschließend daran, die Situation vollständig unter Kontrolle zu bringen und den genauen Ablauf des Geschehens zu klären.
Auch die schwedische Regierung reagierte auf den Angriff. Justizminister Gunnar Strömmer erklärte gegenüber „Expressen“, er sei über die Berichte zu einem schweren Ereignis informiert worden.
Die Polizei arbeite mit hoher Intensität an dem Einsatz. Die Regierung stehe zudem in engem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden und beobachte die weitere Entwicklung fortlaufend.
Für die Betroffenen und ihre Angehörigen kündigte die Gemeinde Krisenhilfe an. Nach dem Angriff sollte damit insbesondere Schülerinnen, Schülern und Mitarbeitern der betroffenen Einrichtungen Unterstützung angeboten werden.
Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen. Welche Motive hinter der Tat stehen und wie genau es zu den Verletzungen kam, ist bislang noch nicht bekannt.