Angst vor Nachbeben wächst

Nach schweren Erdbeben besteht immer die Gefahr weiterer Nachbeben. Genau davor warnen die Behörden nun. Bereits beschädigte Gebäude könnten dadurch endgültig einstürzen. Um Explosionen zu verhindern, wurde außerdem angeordnet, die Gaszufuhr zu unterbrechen.
Das erste Beben ereignete sich am Mittwoch um 18.04 Uhr Ortszeit, also um 0.04 Uhr deutscher Zeit. Das Epizentrum lag 24 Kilometer östlich von San Felipe im Nordwesten Venezuelas, in 21,9 Kilometern Tiefe. Nur wenige Kilometer weiter nördlich folgte das zweite, stärkere Beben.
Allein in den relativ nahe gelegenen Städten Puerto Cabello und San Felipe leben nach USGS-Angaben zusammen mehr als 400.000 Menschen. Für Venezuela beginnt nun eine Phase voller Ungewissheit: Rettung, Versorgung, Schadensaufnahme – und die bange Frage, wie viele Menschen noch unter den Trümmern liegen.