Ein Dorf unter Schock

„Wir sind fassungslos“, sagt Bürgermeister Jean-Claude Tramesel. Kerzen flackern vor dem verschlossenen Haus, Nachbarn legen Stofftiere ab. Viele kennen die Großfamilie seit 20 Jahren, niemand spricht von Auffälligkeiten – „sie waren eher zurückgezogen“, heißt es zaghaft.
Psychologen bieten Hilfsgespräche an, die Lokalzeitung titelt „Zwei Engel, die niemand vermisste“. Die Region fragt sich: Hätte das Drama verhindert werden können?
Jetzt richtet sich der Blick auf die Staatsanwaltschaft – welche Strafe droht der Mutter?