Eisiger Nachthimmel, präsidiales Donnergrollen und eine Welt, die auf Davos blickt – der Auftakt eines Trips, der anders enden sollte als geplant.
Start in eine eisige Nacht

Washington, 20. Januar 2026, kurz vor Mitternacht: Die Rollen von Air Force One knirschen übers frostige Rollfeld der Joint Base Andrews. Spotlights schneiden gleißend durch Nebelfetzen, als Donald Trump an der obersten Stufe der Gangway stehen bleibt und in die Dunkelheit salutiert. Für den 79-Jährigen ist der World Economic Forum-Auftritt pure Bühne – erst recht, nachdem sein Grönland-Vorstoß Europa aufgeschreckt hat.
Im Inneren feilt sein Redenschreiber-Team an letzter Rhetorik-Kosmetik. Über „neue Deals“ werde er sprechen, heißt es, über „amerikanische Stärke“. Stimmung: selbstbewusst, fast übermütig. Doch hinter den Kulissen ahnen nur wenige, dass dieser Trip eine dramatische Wendung nehmen wird.
Weiter geht’s mit: Ganz Washington hält den Atem an