Ein tödliches Virus breitet sich erneut aus – und Deutschland rückt in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Offiziell bestätigt ist nur, dass Spezialisten des Bundesgesundheitsministeriums seit der Nacht alarmiert sind. Was genau hinter den verschlossenen Türen der Hochsicherheitsstation passiert, darüber schweigen die Behörden noch. Klar ist jedoch: Es geht um Ebola – und um einen Fall, der ganz neue Fragen aufwirft.
Europas neue Ebola-Welle: Wie groß ist die Gefahr?

Epidemiologen beobachten seit Mai einen ungewöhnlich dynamischen Ausbruch der Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und in Teilen Ugandas. Innerhalb weniger Wochen stieg die Zahl der bestätigten Todesfälle dort auf mehr als 650. Experten sprechen von der schnellsten Ausbreitungsrate seit Beginn systematischer Aufzeichnungen.
Während die Weltgesundheitsorganisation eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausrief, verstärkten europäische Länder ihre Vorsorgemaßnahmen. Flughäfen in Paris, London – und auch in Deutschland – führten Fieber-Screenings und spezielle Befragungen von Reisenden aus Risikogebieten ein. Noch im Juni tauchte in Frankreich erstmals ein importierter Fall auf, was die Sorge vor weiteren Einschleppungen verstärkte.