Die Nacht von Sonntag auf Montag bringt die Wende

Jetzt ist es amtlich: In den frühen Morgenstunden landete ein zweiter US-Bürger mit bestätigter Bundibugyo-Ebola-Infektion auf dem Flughafen Frankfurt. Nach Informationen des Bundesgesundheitsministeriums wurde der Patient unmittelbar in die High-Level-Isolationseinheit der Universitätsklinik Frankfurt verlegt. Der Betroffene arbeitete wie sein Vorgänger für eine Hilfsorganisation im Kongo; nähere Angaben zu Alter, Geschlecht oder Gesundheitszustand machen die Behörden nicht.
Für die Bevölkerung bestehe „keinerlei Risiko“, betont das Ministerium. Dennoch bleiben Fragen offen: Reicht das bestehende Stationsnetz aus, falls weitere Evakuierungen nötig werden? Und wie lassen sich Helferinnen und Helfer künftig besser schützen? Antworten darauf werden die kommenden Wochen zeigen – doch schon jetzt steht fest: Frankfurt wird zum neuen Brennpunkt im europäischen Kampf gegen Ebola.