Ein erster Testlauf im Mai – und sein glücklicher Ausgang

Bereits am 20. Mai wurde ein US-amerikanischer Arzt nach Deutschland ausgeflogen, nachdem er sich bei humanitärer Arbeit im Ostkongo infiziert hatte. Die Berliner Charité behandelte ihn auf ihrer Hochsicherheitsstation. Zwei Wochen später konnte er das Krankenhaus genesen verlassen – ein Erfolg, der das Vertrauen in das deutsche Krisenkonzept stärkte.
Gleichzeitig blieb die Lage in Zentralafrika angespannt. Täglich meldeten die Gesundheitsbehörden neue Infektionen, unter den Erkrankten viele Mitarbeitende internationaler Hilfsorganisationen. Seit Juni war klar: Weitere Evakuierungen nach Europa sind wahrscheinlich. Doch wann und wohin würde es als Nächstes gehen?