Ganz Coburg hält den Atem an – ein neunjähriger Junge verschwindet spurlos aus dem idyllischen Hofgarten, während die Abendsonne noch über der Veste steht. Seitdem läuft eine dramatische Suche, die die gesamte Region in Atem hält – und doch fehlen bis jetzt entscheidende Hinweise.
Alarmstimmung in der Sonntagsidylle

Die letzten warmen Sonnenstrahlen lockten am frühen Sonntag zahllose Familien in den Coburger Hofgarten. Zwischen Entenweiher und Spielplatz lag das übliche Lachen in der Luft – bis plötzlich hektische Rufe für einen jähen Bruch sorgten. Passanten bemerkten, dass ein kleiner Junge nicht mehr am Treffpunkt mit seiner Mutter auftauchte. Binnen Minuten verwandelte sich der friedliche Park in ein Suchlabyrinth: Spazierwege, Hecken und die angrenzende Mohrenstraße wurden fieberhaft abgesucht.
Noch am frühen Abend rückten mehrere Streifenwagen an, um erste Spuren zu sichern. Bald darauf knatterte der Rotor eines Polizeihubschraubers über den Dächern der Altstadt, während Spurhunde jeden Zentimeter Boden absuchten. Die zufällig Anwesenden erlebten eine Szenerie, die sonst nur aus Krimis bekannt ist – doch diesmal schrieb das echte Leben das Drehbuch.