Rätselhafte Fährte

Am frühen Montag setzte die Polizei auf geballte Öffentlichkeitsarbeit: Radiosender unterbrachen ihr Programm, Social-Media-Kanäle fluteten Feeds mit Suchmeldungen. Gleichzeitig werteten Kriminaltechniker Videoaufnahmen der umliegenden Geschäfte und Buslinien aus. Mehrere Zeugen glaubten, den Jungen kurz vor 19 Uhr nahe des Kiosks in der Mohrenstraße gesehen zu haben – ein paar hundert Meter vom Spielplatz entfernt.
Ob diese Spur entscheidend ist, bleibt unklar. Ebenso offen ist, ob Eric möglicherweise einem spontanen Impuls folgte oder gezielt etwas verließ. Fest steht nur: Bis zum späten Vormittag gab es weder ein Lebenszeichen noch sonstige verlässliche Hinweise. Das intensiviert die Suche – und vergrößert zugleich die Angst der Familie, für die jede Minute zur Ewigkeit wird.