Seit Tagen knistert es rund um den Fluss Narva, der Estland und Russland trennt – und du spürst fast körperlich, wie die Anspannung steigt.
Schatten an der Grenzlinie

Schon von Weitem siehst du die Strommasten auf russischer Seite flackern, während auf estnischem Boden plötzlich immer öfter GPS-Signale ausfallen. Akku-Drohnen mit aufgeklebtem „Z“ summen über die Dächer der Grenzstadt, stören Funknetze und verunsichern Anwohner, die sich fragen, ob das nur Schikane oder ein Vorbote von mehr ist.
Gleichzeitig kursieren auf Telegram Gerüchte über eine angebliche „Volksrepublik Narva“. Die meisten Menschen winken müde ab – doch das unausgesprochene Gefühl, dass hier etwas angeheizt wird, bekommst du nicht mehr aus dem Kopf.
Lass uns anschauen, wer hinter dieser kampagnenartigen Stimmungsmache steckt …