Wenn die Grenze dunkel bleibt

Seit letztem Frühjahr klappen nachts in Narva die Schlagbäume herunter, später folgten Koidula und Luhamaa. Zwölf Stunden Betrieb am Tag – mehr nicht. Offiziell heißt es „Routine-Sicherheitsmaßnahme“, inoffiziell geht es um lückenlose Überwachung und schnellere Truppenwege.
Parallel proben Zivilisten die Evakuierung, Soldaten üben bei der Großübung „Kilp“ das Abdichten von Brücken und Tunneln. Für dich mag es dramatisch klingen, aber Estlands Innenministerium hält das für „reinen Selbstschutz, solange der große Nachbar nervös wirkt“.
Und doch: Ein noch größerer Plan liegt längst in der Schublade …