Provokation, Pöbeleien – und der plötzliche Gewaltausbruch

Kurz nach Mitternacht marschiert eine Gruppe junger Männer heran, einer im Schottland-Trikot, andere im WM-Look – und verlangt forsch das bunte Accessoire. Die Berliner reagieren gelassen, wollen keine Konfrontation. Sekunden später klirrt Glas am Boden, ein Körper wird vom Podest gerissen, Fäuste fliegen. Mitten im Gedränge löst panische Ungewissheit jede Party-Euphorie ab: Schreie mischen sich mit den Elektrobeats, Securitys zögern.
Als der erste Angriff abgewehrt scheint, versuchen die Freunde nur noch ihre Taschen zu holen. Doch die Täter lauern bereits. Ein gezielter Haken, ein Schlag gegen den Kopf – diesmal geht der 33-Jährige zu Boden. Blut läuft, der Türsteher funkt widerwillig Hilfe, während die Angreifer in der Masse abtauchen.