Die Hisbollah-Achse

In der Nacht zum 2. März feuerte die Hisbollah mehr als 200 Raketen aus Südlibanon; Israel rief 100 000 Reservisten ein und verlegte Panzer bis an den Litani-Fluss. Gleichzeitig schlugen Kassem-Brigaden im Irak US-Stützpunkte an.
“Zwei Kriege in einem“, warnte Verteidigungsminister Yoav Gallant und deutete Bodentruppen-Einsätze im Libanon an. Die Flüchtlingsagenturen bereiteten Notlager vom Bekaa-Tal bis Haifa vor.
Während Raketen flogen, suchte Europa noch nach Worten – und nach einer Linie.