Die Zahl, die alles entscheidet

Erst hier wird klar, wie hoch die EU den Deckel zieht: Ab dem 10. Juli 2027 dürfen maximal 10.000 Euro in bar für den Kauf von Waren oder Dienstleistungen über den Tresen gehen. Alles, was darüber liegt, muss unbar abgewickelt werden – etwa per Überweisung oder Kartenzahlung. Ausgenommen sind Einzahlungen direkt bei Banken sowie Transaktionen zwischen Privatpersonen, die nicht beruflich handeln.
Mit dem einheitlichen Limit will Brüssel Geldwäsche bekämpfen und faire Wettbewerbsbedingungen sicherstellen, ohne Bürger:innen das Bargeld gänzlich zu verleiden. Ob die Summe langfristig Bestand hat, soll die Kommission ab 2032 regelmäßig überprüfen – spätestens dann könnte sich erneut entscheiden, wie viel Freiheit im Portemonnaie bleibt.