Was Reisende jetzt konkret erwartet

Der entscheidende Punkt kommt zum Finale: Ab Winterflugplan 2026 müssen alle in der EU verkehrenden Airlines beim Checkout offen ausweisen, was der Endpreis inklusive eines Handgepäck-Trolleys und nebeneinander liegender Sitzplätze für gemeinsam gebuchte Passagiere kostet. Werden diese Posten erst nachträglich „aufgepopt“, drohen Strafen in Millionenhöhe. Damit verschwindet das wohl größte Ärgernis: der Preis-Schock auf der letzten Buchungsseite.
Noch besser: Sollten Brüssel und Straßburg sich bis Jahresende einigen, könnten ab 2027 auch größere Kabinentrolleys grundsätzlich ohne Extra-Gebühr an Bord erlaubt sein – allerdings nur, wenn sie unter drei Kilo wiegen und sich problemlos im Gepäckfach verstauen lassen. Bis dahin gilt: Screenshots von Preisangaben aufbewahren, Buchungsbestätigungen sichern. Wer kann, wartet mit der Reservierung noch ein paar Wochen – denn der wahre „Sieg für Flug-Reisende“ wird erst dann voll ausgespielt, wenn die neuen Regeln schwarz auf weiß in Kraft treten.