Von Glückwünschen zu Drohnachrichten

Kaum war die Begeisterung abgeklungen, tauchten in Kaisers Posteingang erste hasserfüllte Mails auf. Screenshots kursierten, in denen seine Adresse geleakt und gewaltvolle „Besuche“ angekündigt wurden.
Kurz darauf veröffentlichte der Schiedsrichter ein Selfie mit blauem Auge, aufgenommen, wie er sagt, nach einem nächtlichen Überfall im eigenen Garten. Die Fußballgemeinschaft rückte zusammen, Vereine verurteilten die Angriffe, Influencer starteten Solidaritätsaktionen.
Doch die Frage blieb: Wer steckt hinter solchen Attacken? Die Antwort führte zu Ermittlungen, die bald viel größer wurden als jede Instagram-Story. Weiter geht’s mit den ersten offiziellen Schritten der Behörden.