Die Frau hinter dem Kopftuch

Die 29-jährige Braunschweigerin studiert Sozialpädagogik, engagiert sich in lokalen Jugendprojekten und wurde von ihrem Stadtteil für das Ehrenamt vorgeschlagen. Für sie ist das Kopftuch Teil ihrer Identität, kein politisches Statement.
In einem Vorgespräch erklärte sie, dass sie es niemals im Gerichtssaal ablegen werde. Ihre Standfestigkeit brachte ihr Respekt in der Community – und den Vorwurf einer „gröblichen Amtspflichtverletzung“ im Gericht.
Doch wie kam es überhaupt zu solch strengen Regeln? Ein Blick in die Gesetzesgeschichte klärt auf …