Erste Stellungnahme: „Familienfreundliche Regeln“

In einer knappen Mitteilung berief sich das Management zunächst auf die hauseigene Badeordnung, die „intime Zärtlichkeiten“ grundsätzlich untersage. Von Homophobie könne keine Rede sein, man handle lediglich „konsequent und wertefrei“.
Doch der Schuss ging nach hinten los: Screenshots heterosexueller Pärchen beim Kuscheln in derselben Anlage kursierten, die Erklärung wirkte vorgeschoben. Die Bewertungen des Bades auf den großen Reiseportalen rutschten binnen eines Tages von 4,6 auf 2,1 Sterne ab.
Damit rückte die Politik unter Zugzwang …