Kundenservice in der Pflicht

Die betroffene Handelskette versucht nun, Verunsicherung kleinzuhalten: Wer den Kassenzettel noch besitzt, erhält den Einkaufspreis selbstverständlich erstattet – doch sogar ohne Beleg soll die Rückgabe akzeptiert werden.
Parallel wurde eine kostenfreie Hotline geschaltet, die seit Mittag im Dauereinsatz ist. Dort stapeln sich Fragen: Ist mein Produkt gefährlich? Muss ich ärztliche Hilfe suchen? Wie erkenne ich problematische Chargen?
Nach jetzigem Stand gibt es keine Berichte über Erkrankungen. Ärztinnen und Ärzte raten trotzdem, mögliche Symptome wie Übelkeit, Bauchschmerzen oder Fieber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und bei Unsicherheit lieber einmal zu viel als zu wenig medizinischen Rat einzuholen.