Verzweifelte Suche bis in die Nacht

Dutzende Helfer der DLRG, Feuerwehr und Polizei Peine durchkämmten bis in die Dunkelheit den Eixer See. Taucher tasteten jeden Meter des trüben Bodens ab, digitale Sonargeräte scannten die Tiefe, und eine mit Wärmebildkameras ausgerüstete Drohne zog Kreise über der Wasseroberfläche. „Wir gehen von mehreren Unglücksorten aus“, sagte ein Einsatzleiter, der schon jetzt von einer der größten Suchaktionen des Sommers sprach.
Die Anspannung wuchs, als die Uhr 20 Uhr passierte und die Hoffnung, Überlebende zu finden, minütlich schwand. Angehörige harrten am abgesperrten Ufer aus, einige klammerten sich an die von Beamten gereichten Decken. Parallel meldeten auch andere Regionen Deutschlands weitere verschwundene Schwimmer, darunter mehrere Fälle am Rhein und zwei Senioren am Bodensee – ein düsteres Mosaik, das den Rettungskräften kaum Zeit zum Durchatmen ließ.