Tragisches Ende – Behördliche Warnungen nehmen zu

Kurz vor 21 Uhr dann die Nachricht, die alle fürchteten: Taucher bargen einen 17-Jährigen aus fünf Metern Tiefe. Der Jugendliche – laut Polizei sprachbehindert und in seiner Entwicklung beeinträchtigt – war seit dem frühen Nachmittag vermisst worden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, Reanimationsversuche blieben erfolglos. Während die Ermittler nun klären, wie es zu dem Unglück kommen konnte, läuft die Suche nach den übrigen Vermissten weiter.
Die Behörden richten eindringliche Worte an Badegäste: Strömungen, Alkohol und Selbstüberschätzung seien eine gefährliche Kombination, die sich bei Hitze noch verstärke. Allein in den letzten sieben Tagen verzeichnete die Wasserschutzpolizei bundesweit über ein Dutzend Badeunfälle mit tödlichem Ausgang. Für die Angehörigen des 17-Jährigen ist jede Warnung zu spät – doch vielleicht rettet sie dem nächsten Schwimmer das Leben.