Ein Triumph in Ägypten sollte es werden – stattdessen endete der Trump-Gipfel für Kanzler Friedrich Merz mit nächtlichem Wartemarathon, heißgelaufenen Turbinen und wütenden Blicken aus der Regierungsmaschine.
Gipfelglanz, der rasch verblasst

Der Schauplatz klang verheißungsvoll: Sharm el-Scheich, feinster Wüstenkurort, Weltöffentlichkeit auf den Rängen. Donald Trump inszenierte seinen lang angekündigten „Friedens-Gipfel“ und ließ sich von dutzenden Staats- und Regierungschefs feiern. Auch Friedrich Merz reiste auf letzte Einladung an, um Deutschlands Rückkehr auf die große Bühne zu markieren.
Kaum war die Inszenierung vorbei, kippte die Stimmung. Statt Champagnerlaune wartete auf den Kanzler ein stockfinsteres Rollfeld – inklusive diplomatischem Stau. Doch wie kam es zu dem peinlichen Stillstand? Die Spur führt zu einer indonesischen Regierungs-Boeing, die das nächste Fiasko auslöste.
Weiter geht’s mit einer Szene, die Merz so schnell nicht vergessen wird …