Verletzte, Trümmer, Chaos – und doch ein kleines Wunder

Rettungskräfte, Sanitäter und Freiwillige kämpften sich noch in der Nacht durch blockierte Straßen. Erste Schätzungen sprachen von Dutzenden Verletzten, mehrere davon schwer, doch erstaunlicherweise kam niemand ums Leben. Dieser Umstand grenzt an ein Wunder, wenn man die Dimension des Schadens betrachtet.
Überall liegen Ziegel, Glasscherben und verbogene Strommasten. Feuerwehrleute mussten Gashähne abdrehen, um Explosionen zu verhindern, und Stromversorger kappten vorsorglich komplette Leitungen. Krankenwagen pendelten im Dauereinsatz; ein mobiles Triage-Zelt entstand aus dem Nichts, um den Ansturm der Verletzten aufzufangen.