Jetzt ist klar, wo das Unheil zuschlug

Erst am frühen Morgen bestätigten Behörden offiziell: Der Tornado traf die 700-Seelen-Gemeinde Pomas im Département Aude, rund 15 Kilometer südwestlich von Carcassonne in Südwest-Frankreich. Mindestens 41 Menschen erlitten Verletzungen, etwa 300 Häuser wurden beschädigt, viele davon schwer. Präfektursprecher Yann Leclerc sprach von „der schlimmsten Naturkatastrophe in der Region seit Jahrzehnten“.
Während Räumteams Trümmer beseitigen und Statiker einsturzgefährdete Gebäude prüfen, denken die Bewohner bereits an den Wiederaufbau. Bürgermeisterin Claire Brousset zeigt sich kämpferisch: „Wir lassen uns nicht unterkriegen. Unser Dorf hat schon viele Stürme erlebt – aber noch nie einen wie diesen. Gemeinsam stellen wir uns auch dieser Herausforderung.“