Alte Vorwürfe – neuer Zorn

Die Attacke klingt vertraut, doch diesmal mischt der Präsident gleich mehrere Streitpunkte zusammen. Er wirft Kanzler Friedrich Merz vor, die US-Strategie im Iran öffentlich zu kritisieren, während Deutschland gleichzeitig von amerikanischem Militärschutz profitiere. Außerdem stört ihn der „unfaire“ deutsche Pharma-Preisdeckel, den Washington seit Freitag offiziell untersucht – ein Schritt, der Strafzölle nach sich ziehen könnte.
Hinzu kommt Trumps altbekannter Blick auf die NATO: Er schildert das Verteidigungsbündnis als „Einbahnstraße“, aus der sich die USA notfalls zurückziehen könnten. Vor laufenden Kameras fasst er seine Vorwürfe in einen einzigen Satz: „Wir waren immer da – sie waren nicht für uns da.“