Was wirklich hinter Trumps Attacke steckt
Hinter den lautstarken Drohungen verbirgt sich politisches Kalkül: Während in Évian der G7-Gipfel ringt, will Trump mit maximalem Druck Zugeständnisse bei Iran-Sanktionen, Rüstungskäufen und Arzneipreisen erzwingen. Insider berichten, dass sein Team längst ein Strafzoll-Paket vorbereitet, das deutsche Auto- und Chemiekonzerne treffen würde – sollte Berlin beim Iran-Embargo nicht einlenken.
Vor allem aber braucht der Präsident eine Bühne für den US-Wahlkampf: Mit Angriffen auf „reiche, aber knauserige“ Verbündete sammelt er im Inland Punkte. Für Deutschland ist die Lage brenzlig: Kommt es tatsächlich zu Zöllen oder einem Teilabzug von Truppen, könnte das Milliarden kosten. Die Quintessenz also erst am Ende dieses Dramas: Trumps Satz „Sie waren nicht für uns da“ ist nicht nur Klage, sondern Warnsignal – und Berlin muss nun entscheiden, ob es darauf mit Nachgiebigkeit oder Gegenwehr reagiert.