Rekordwerte und statistische Bruchlinien

2025 verzeichnete Deutschland über 19 000 Abschiebungen – ein Anstieg um fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Parallel gingen die Asylerstanträge deutlich zurück. Dennoch verweist das Innenministerium darauf, dass „Rückführungen“ nur einen Bruchteil der Gesamtmigration betreffen.
Besonders brisant: Unter den Abgeschobenen stellen Afghanen und Syrer die am stärksten wachsende Gruppe. Menschenrechtsorganisationen dagegen nennen das Vorgehen eine „gefährliche Verzerrung“, da freiwillige Ausreisen meist in die Statistik eingerechnet, fehlgeschlagene Abschiebungen aber kaum öffentlich kommuniziert würden.
Und dann passiert etwas, das die Debatte vollends zum Überkochen bringt …