Kaum etwas raubt Pendlerinnen und Pendlern so zuverlässig den letzten Nerv wie stockender Stadtverkehr. Doch nun sorgt ein unscheinbares Symbol dafür, dass selbst Alltagsfahrten wieder planbar werden – wer es rechtzeitig erkennt, spart Zeit, Sprit und Stress.
Staufrust und der Drang nach fließendem Verkehr

Der tägliche Stop-and-Go-Rhythmus in deutschen Innenstädten gilt seit Jahren als größte Geduldsprobe für Autofahrende. Gerade in den morgendlichen Stoßzeiten geraten selbst minutiös abgestimmte Ampelschaltungen schnell an ihre Grenzen, wenn Baustellen, Lieferverkehr oder schlechtes Wetter die Taktung durcheinanderbringen. Die Folge: verzögerte Grünphasen, hektische Beschleunigungsmanöver und unnötiger Kraftstoffverbrauch.
Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplaner tüfteln deshalb an Lösungen, die nicht nur den Fluss verbessern, sondern auch Schadstoffe senken. Bislang standen dabei adaptive Ampelanlagen im Fokus. Doch ein neues, kaum beachtetes digitales Verkehrsschild verspricht, den entscheidenden Impuls direkt an die Lenkräder der Autofahrerinnen und Autofahrer zu senden.