Die Idee der Grünen Welle – altbekannt, aber selten perfekt

Schon in den 1970er-Jahren führten Kommunen sogenannte „Grüne-Welle-Schilder“ ein: analoge Zusatztafeln, auf denen „Grüne Welle bei 45 km/h“ oder ähnliche Hinweise prangten. Wer sich an das Tempo hielt, sollte ohne Halt mehrere Ampeln hintereinander auf Grün durchfahren. Die Idee war gut, doch in der Praxis funktionierte sie nur teilweise – starre Angaben passten selten zum tatsächlich schwankenden Verkehrsaufkommen.
Moderne Verkehrsleitstellen zeichnen heute jede Sekunde neue Datenströme auf. Trotzdem blieb die grüne Welle ein theoretisches Versprechen, weil Autofahrende die ideale Geschwindigkeit nicht in Echtzeit angezeigt bekamen. Genau an dieser Stelle setzt die jüngste Innovation an, deren wahres Potenzial vielen noch entgeht.