Ein letzter Schultag – dann Stille

Fabian verließ am 10. Oktober gegen 13 Uhr die Grundschule in Güstrow. Er wollte zu Fuß nach Hause, ein Weg von kaum zehn Minuten. Dort kam er nie an. Die ersten Suchtrupps, Hunde und Drohnen wurden noch am selben Abend mobilisiert, doch die Spur verlor sich im nahen Waldstück von Zehna.
Vier Tage lang hofften Familie, Freunde und Fremde, der Junge könne sich verirrt haben. Diese Hoffnung zerbrach, als eine Spaziergängerin am 14. Oktober an einem Tümpel bei Klein Upahl Fabians leblosen Körper entdeckte. Die Rechtsmedizin stellte „massive Gewalt“ fest – mehr verriet sie bis heute nicht.
Doch eine neue Spur führt auf einen entlegenen Bauernhof …